| Aktuell/Heute (07.02.2026) | 1.439,91 € |
| Vortag (06.02.2026) | 1.439,91 € |
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| Aktuell/Heute (07.02.2026) | 1.701,45 $ |
| Vortag (06.02.2026) | 1.701,45 $ |
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Als Beimischung im Edelmetall-Portfolio kann Palladium Wertsteigerungspotenzial bieten. Die Kursentwicklung ist allerdings stark schwankend und spekulativ. Für risikobewusste Anleger mit langfristigem Horizont kann sich ein Investment lohnen.
Palladium unterliegt stärkeren Preisschwankungen als Gold oder Silber. Geringe Marktliquidität und Angebotsrisiken führen zu hoher Volatilität. Für Daytrader und Rohstoffspekulanten ist es besonders attraktiv.
Palladium wird in Katalysatoren zur Abgasreinigung von Benzinfahrzeugen verwendet. Die Nachfrage bleibt hoch, solange Verbrenner weltweit produziert werden. Ein Umstieg auf Elektroautos könnte mittelfristig die Nachfrage dämpfen.
Der Großteil des weltweiten Palladiums stammt aus Russland und Südafrika. Politische Entwicklungen in diesen Regionen beeinflussen das Angebot direkt. Alternative Förderquellen sind derzeit begrenzt.
Palladium war zeitweise teurer als Gold, was auf seine industrielle Knappheit zurückzuführen ist. Der Preisvergleich schwankt jedoch stark je nach Marktlage. Langfristig bleibt Gold der stabilere Wertträger.
Aktuell liegt der Palladiumpreis bei rund 1.701 $. Bis 2030 wird eine moderate Preisentwicklung mit anhaltender Volatilität erwartet. Gründe sind Angebotsengpässe und die Transformation der Automobilindustrie.
Der Preis könnte insbesondere aufgrund rückläufiger Nachfrage aus der Automobilindustrie und zunehmender Substitution durch Platin leicht weiter fallen – auf 800–950 USD pro Unze. Bis 2030 sind jedoch moderate Preissteigerungen bis 1.300 USD pro Unze möglich, insbesondere wenn geopolitische Risiken oder Engpässe beim Angebot in der Minenproduktion eintreten.
Palladium wird unter anderem an Terminbörsen wie der New York Mercantile Exchange (NYMEX) in Form von Futures gehandelt. Das Handelsvolumen an solchen Börsen kann Preisschwankungen verstärken, während der tägliche Referenzpreis im außerbörslichen Handel (LPPM) durch Angebot und Nachfrage geprägt wird.
Angebot und Nachfrage, insbesondere aus der Automobilbranche, sind entscheidend. Fördermengen aus Russland und Südafrika sowie geopolitische Spannungen wirken sich unmittelbar aus. Auch der Wechselkurs des US-Dollars hat erheblichen Einfluss auf den Palladiumpreis in Euro.
Der weltweite Trend zu Elektroautos könnte die Nachfrage nach Palladium langfristig senken. Dennoch bleibt die Nachfrage in Schwellenländern mit Verbrennerfokus stabil. Hybridfahrzeuge sorgen für eine gewisse Nachfragestütze.
Palladium ist in der grünen Transformation ein zweischneidiges Schwert. Es ist nötig zur Schadstoffreduktion, wird aber durch Elektromobilität potenziell ersetzt. Recycling gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Das Allzeithoch des Palladiumpreises an der NYMEX/COMEX wurde Anfang März 2022 erreicht. Auf Schlusskursbasis lag der Höchstpreis bei $3.178,50 je Feinunze, erzielt am 8. März 2022. Umgerechnet zum offiziellen EUR/USD-Referenzkurs der EZB vom selben Tag entspricht dies etwa €2.915,50 pro Unze. Zum Vergleich kletterte der Palladiumpreis am Vortag (7. März 2022) in der Spitze sogar kurzzeitig auf rund $3.434 (intraday), bevor Gewinnmitnahmen einsetzten. Der höchste Tagesschlusskurs wurde jedoch am 8. März 2022 verzeichnet.

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