| Aktuell/Heute (07.02.2026) | 8.806,10 € |
| Vortag (06.02.2026) | 8.945,19 € |
| Veränderung |
| Aktuell/Heute (07.02.2026) | 10.400,00 $ |
| Vortag (06.02.2026) | 10.575,00 $ |
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Der Rhodiumpreis ist extrem volatil und reagiert stark auf Angebotsschocks und industrielle Nachfrage. Experten rechnen mittelfristig mit Preisschwankungen, getrieben durch die Automobilindustrie und regulatorische Veränderungen. Langfristige Trends hängen stark von der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien ab.
Der Rhodiumpreis wird vor allem durch die Nachfrage aus der Automobilindustrie und das begrenzte Angebot aus Südafrika bestimmt. Auch geopolitische Risiken und Förderengpässe haben erheblichen Einfluss. Währungskurse und spekulative Investments spielen ebenfalls eine Rolle.
Rhodium ist deutlich volatiler als Gold oder Platin und eignet sich eher für spekulative Anleger. Während Gold ein klassisches Krisenmetall ist, hängt Rhodium stärker von industrieller Nutzung ab. Die Marktliquidität ist bei Rhodium erheblich geringer.
Rhodium wird in Katalysatoren zur Reduktion von Stickoxiden verwendet. Strengere Emissionsvorschriften steigern die Nachfrage nach dem Edelmetall. Die Automobilindustrie ist mit Abstand der größte Verbraucher von Rhodium weltweit.
Rhodium kann als Beimischung für risikofreudige Anleger attraktiv sein. Die extremen Preisschwankungen bergen allerdings hohe Risiken. Eine breite Diversifikation ist bei einem Investment in Rhodium essenziell. Physisches Rhodium wird nur äußerst selten von Händlern angeboten.
Der Rhodiummarkt gilt als intransparent, da er nicht an klassischen Rohstoffbörsen gehandelt wird. Preise entstehen häufig durch Direktverhandlungen zwischen Produzenten und Abnehmern. Dies erschwert die Nachvollziehbarkeit und Analyse des Marktgeschehens.
Historische Preisexplosionen waren oft auf Angebotsengpässe und regulatorische Änderungen zurückzuführen. Auch spekulative Käufe sorgten für massive Ausschläge. Besonders in den Jahren 2008 und 2021 stieg der Preis zeitweise auf Rekordhöhen.
Über 80 % des weltweiten Rhodiums stammen aus südafrikanischen Minen. Russland spielt ebenfalls eine Rolle, liefert aber deutlich geringere Mengen. Die starke Konzentration auf wenige Länder macht den Markt anfällig für politische und wirtschaftliche Risiken.
Auch in der Chemie- und Glasindustrie wird Rhodium als Katalysator eingesetzt. Zudem kommt es in der Elektronikbranche bei bestimmten Leiterplatten zum Einsatz. Die industrielle Nachfrage bleibt daher auf breiter Basis stabil.
Ja, die Verdrängung klassischer Verbrennungsmotoren durch Wasserstofffahrzeuge könnte die Nachfrage nach Rhodium senken. Katalysatoren in Brennstoffzellen benötigen bislang kein Rhodium. Eine technologische Zeitenwende hätte daher strukturelle Auswirkungen auf den Rhodiummarkt.

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